Siegerin des Vorlesewettbewerbs

Zunächst gewann Minste den Vorlesewettbewerb der 4. Klassen und verteidigte dann ihren Titel auf dem Bezirkswettbewerb 2019. Dort traten 28 Gewinner(innen) aus dem gesamten Bezirk gegeneinander an. Weil die Entscheidung nicht eindeutig zu treffen war, vergab die Jury den ersten Platz erstmalig an drei Kinder.

Dies war besonders auf das extrem hohe Leseniveau der Kinder zurückzuführen, wie die Jury bei der Siegerverkündung betonte. Minste ist somit nicht nur die beste Leserin der vierten Klassen unserer Schule, sondern eine der besten Leserinnen aus ganz Neukölln! Wir gratulieren!

Bunte Kuh

Am Freitag, den 27.09.2019 war es wieder so weit, der Startschuss für den Staffellauf um die bunte Kuh fiel um 10 Uhr. Zahlreiche Läufer von Schulen aus Neukölln nahmen an dem 1500-Meter-Lauf der Otto-Hahn-Schule teil. Jeder Schüler musste diese Strecke um die bunte Kuh herum absolvieren, bevor der Stab weitergegeben werden durfte.

Wir waren mit dabei und gratulieren herzlich den zwölf Läufern aus den Klassen 6a und 6b, welche sich gegen neun weitere Grundschulen siegreich durchgesetzt haben und den dritten Platz belegten. 

Deine Vision im Himmel über Berlin

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Friedlichen Revolution und des Mauerfalls beteiligten sich 100 Schülerinnen und Schüler sowie Beschäftigte der Evangelischen Schule Neukölln an einer großen Kunstinstallation, organisiert von “Kulturprojekte Berlin”. Unter dem Motto “Deine Vision im Himmel über Berlin” diskutierten und beschäftigten sie sich mit den Fragestellungen: Was sind deine Visionen? Was sind deine Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft?

In Anlehnung an die Demonstrationstransparente der Friedlichen Revolution wurden auf farbigen Bändern Wünsche und Botschaften notiert. Diese werden nun gemeinsam mit ca. 30 000 Botschaften in ein sogenanntes Skynet eingewebt, für das der Künstler Patrick Shearn von “Poetic Kinetics” weltweit bekannt ist. Ab dem 04. November 2019 wird die Kunstinstallation während der Festivalwoche über der Straße des 17. Juni schweben. Am Abend des 9. November bildet sie dann die Kulisse für die große Bühnenshow am Brandenburger Tor.

Lehrerinnen machten Theater

Theaterhaus Mitte, seit Oktober 2018, dienstags 17 Uhr: hier trafen sie sich. Es wurde gespielt, geprobt, verworfen, kritisiert, improvisiert … und viel gelacht.

Wechselnde Warm-Ups, mit reichlich Bewegung, halfen den Alltag draußen zu lassen und sich für 2 Stunden auf die Situation sowie die Wahrnehmung von Raum und Mitspielenden zu konzentrieren. Mit Einfühlungsvermögen, Geduld und einem schier unerschöpflichen Ideenreichtum motivierte die Theaterpädagogin Katrin Weigel die Bühnenneulinge zum Eintauchen in diverse Szenarien.

Mal bildeten Körperhaltung und Körpersprache, dann wieder das Experimentieren mit Sprache und Stimme die Herausforderung. Die Gruppe aus Lehrenden der ESN und anderer Schulen machten die besondere Erfahrung, sich allein oder in Partner- und Gruppensituationen, auf spontan formulierte Rollen und Regeln einlassen zu können. Der Fantasie und der Spielfreude waren keine Grenzen gesetzt, im Gegenteil.

Eine wohltuende und lebendige Fortbildung, die gern 2019 mit neuen Teilnehmenden fortgesetzt werden will.

Text: Gabriele Kind

Der Welcome-Abend der ESN

Der Welcome-Abend der für alle neuen Eltern der ESN am 14.08.2019 im Foyer der Schule stattfand war gut besucht und ein voller Erfolg. An Stehtischen und bei der Lerninsel im ersten Stock, die thematisch von erfahrenen Eltern u.a. zur GEV Arbeit, dem Förderverein und zu den einzelnen Klassenstufen betreut wurden, konnten sich die neuen Eltern informieren und gegenseitig ins Gespräch kommen.

Stefanie Fiebig, die Vorsitzende der Gesamtelternvertretung der ESN, die den Welcome-Abend organisiert hat, begrüßte zu Beginn alle herzlich und lud die Anwesenden dazu ein, sich auch das Eltern-Handbuch auf der Webseite der Schule anzuschauen, auf dem alle wichtigen Informationen zum Elternsein an unserer Schule zusammengefasst sind. 

 

 

Von Wasserschlachten und Marathonläufern: Die ESN-Sportfeste 2019

Traditionsgemäß treffen sich die rund 800 SchülerInnen der ESN immer kurz vor den Sommerferien auf dem Sportplatz Maybachufer, um sich sportlich miteinander zu messen. Unter den Augen des routinierten Sportkollegiums heißen die Disziplinen üblicherweise “Weitsprung, Sprint, Wurf und Ausdauerlauf”. Dieses Jahr wurden sie allerdings überraschenderweise durch die neu eingeführten Sportarten “Wasserschlacht” und “Torwandschießen” ergänzt: Bei hochsommerlich heißen Temperaturen waren die aufgestellten Wassereimer nur kurze Zeit vor Schülerhänden sicher. Während die einen sich also vor Freude quiekend mit Eimern jagten, versuchten die anderen ein schattiges Plätzchen zu finden oder ihr Können an der von unserem Förderverein finanzierten, neuen Torwand zu zeigen.

Die JÜLis (Klassen 1-3) sackhüpften und staffelten um die Wette, während die Juniorstufe (Klassen 4-6) beim hochkarätig besetzten ESN-Sprintwettbewerb um eine Verewigung ihres Namens auf dem Pokal rannte, und die Mittelstufe (Klassen 7-9) ihr Glück im Vierkampf probierte. Mit Bewunderung und Staunen wurden die aktiven Lehrer Herr Buchleither und Herr Schöning beklatscht, die als mittelalte Hasen den jungen Hüpfern beim Dauerlauf davon hoppelten und zeigten, dass man als Marathonläufer auch auf der Kurzdistanz Körner haben kann.

Der 12. Jahrgang unterstützte die LehrerInnen tatkräftig an den einzelnen Stationen, während an der Cateringstation mit Wassereis, Getränken und kleinen Snacks für das leibliche Wohl der AthletInnen gesorgt wurde. Ein gelungener Abschluss des Schuljahres und ein schöner Start in die wohl verdienten Sommerferien. In diesem Sinne: Wasser marsch!

Es ist vollbracht!

Und das auch noch mit einem sehr erfreulichen Ergebnis.

Alle Schülerinnen und Schüler, die ihre 10. Klasse an der ESN beendet haben, erhielten auch einen Schulabschluss.

Zwei Schüler haben mit einem BBR bestanden, insgesamt neun Schülerinnen und Schüler verließen unsere Schule mit der erweiterten Berufsbildungsreife, 27 Schülerinnen und Schüler erhielten den mittleren Schulabschluss und 55 die Berechtigung zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe! Das entspricht 59 Prozent aller Absolventen.

Wir gratulieren allen Beteiligten und wünschen viel Erfolg bei dem weiteren schulischen oder beruflichen Werdegang.

Schulhofkonzert 2019

6.6.2019/ Gnaudschun

Das inzwischen zur Tradition gewordene “Schulhofkonzert” fand in diesem Jahr bei sehr heißen Temperaturen im Schatten unserer schönen Platanen statt.

Der Juniorchor (Leitung: O.Bohuszewicz) und der Oberstufenchor (Leitung. C. Gnaudschun) zeigten einen Querschnitt ihres Jahresprogrammes. Für den Song “When we were young” von Adele begleiteten Valentin Singer am Klavier, Polina Hujer an der Geige und Marie Westphal auf dem Cello.

Ehemaligentreffen 2019

Das Wetter spielte mit an diesem Friday for Past, die Band spielte mit heißen Rhythmen auf und die 10. hatten Leckeres vorbereitet. Viele ehemalige KollegInnen hatten sich mal wieder nach Neukölln aufgemacht, allerdings hatte sich der Termin anscheinend bei den Ex-SchülerInnen nicht so herumgesprochen. Aber in kleinerem Kreise ließ sich auch gemütlich plauschen, Erinnerungen mit Frau Richter austauschen, bei der man 6 Jahre zusammengesessen hatte, ein neues Klassenfoto mit Hund zustande zu bringen, sich mit den Schönen von damals zu umranken oder sich mit KollegInnen mal wieder auf den Stufen aufzureihen.

Frau Frenzel vermisste ihren Gingko-Baum, der inzwischen das Zeitliche gesegnet hat, und ob sich Herr Buchleither wieder zum Sommer-Tanz an der Spree im Monbijou-Park verabredet hat, wissen wir noch nicht.

So hatten alle einen geselligen Abend und auch Herr Hinrichs, unser immer freundlicher Hausmeister, war’s zufrieden und konnte seine Schule beruhigt abschließen.

“Von guten Mächten wunderbar geborgen”

„Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Dieses Lied des Theologen Dietrich Bonhoeffer, welches er im Dezember 1944, von den Nationalsozialisten inhaftiert, verfasste, eröffnete am 13. und 14. Dezember 2018 zwei Schulaufführungen, in denen 70 Jahre Schulgeschichte in einer abwechslungsreichen Revue dargeboten wurden.

Die Revue machte deutlich, wie sehr die Schulgeschichte mit der Geschichte der Stadt, der Geschichte Neuköllns verwoben ist. Lebendig wurde dies durch kurze Filmsequenzen, in denen Zeitzeugen zu Wort kamen, darunter einige Lehrerinnen und Lehrer, die schon seit vielen Jahren an der ESN unterrichten und einige, die die Schule bereits als Schüler besucht hatten. Auch der „Geist der ESN“ meldete sich zwischendurch aus dem Hintergrund, hatte stets den Durchblick und beantwortete Fragen, so dass das Publikum beim Gang durch die Geschichte nie den Roten Faden verlor.

Die ersten Szenen zeigten, unter welch schwierigen Bedingungen Unterricht in der Nachkriegszeit vom Lärm der Rosinenbomber unterbrochen stattfand, wie aber auch die Löcher in den Wänden von den Kindern kreativ genutzt wurden, um sich gegenseitig wichtige Nachrichten für die nächste Klassenarbeit zukommen zu lassen.

Dass eine Schülerin, die es wagte, 1966 mit einem Minirock in der Schule zu erscheinen und deswegen vom Unterricht suspendiert wurde, die Schule zu einem Thema in einer großen Boulevardzeitung machte, erstaunt aus heutiger Sicht und brachte das Publikum ebenso zum Schmunzeln wie eine Szene, in der sich eine Familie aus Ostdeutschland nach dem Mauerfall in der Karl-Marx-Straße wiederfand und begann den Westen zu erkunden. Mit Humor betrachtete man auch die ein oder andere Schulreform.

Dass im Laufe der Schulgeschichte bezüglich der Räume immer neue Lösungen gefunden und diese optimiert werden mussten, machte eine Szene zum JÜL-Neubau klar. Und natürlich waren auch die Räume in der Schillerpromenade und die damit verbundenen Schwierigkeiten ein Thema, das humorvoll verpackt den Wunsch nach einer dauerhaften Lösung transportierte.

Erkennbar wurde auch das musikalische Leben der ESN: Mit viel Engagement sangen der JÜL- und Juniorchor sowie die Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe und auch drei Tanzdarbietungen bereicherten das Programm und sorgten für anrührende Momente. Am Ende spielte ein Orchester, das sich aus Schülern, Eltern und Lehrern zusammensetzte, während noch einmal Bilder der Schulgeschichte „Revue passierten“. Aber nicht nur die Darsteller auf der Bühne aus den Klassen 1 bis 13 waren der Grund für das Gelingen dieses Projektes. Ohne den großen Einsatz des 12. Jahrgangs, der sich um Aufbau und Technik kümmerte, wäre ein reibungsloser Ablauf an den beiden Abenden nicht möglich gewesen. Ebenso sei das große und für die Schule charakteristische Engagement der Kolleginnen und Kollegen erwähnt. Sie machten diese Revue zu einem wunderbaren Gemeinschaftserlebnis mit 313 Mitwirkenden!

„Von guten Mächten wunderbar geborgen“ sang die Schulgemeinde am Ende des Abends feierlich und blickte zuversichtlich auf die kommenden 70 Jahre ESN.