Es ist vollbracht!

Und das auch noch mit einem sehr erfreulichen Ergebnis.

Alle Schülerinnen und Schüler, die ihre 10. Klasse an der ESN beendet haben, erhielten auch einen Schulabschluss.

Zwei Schüler haben mit einem BBR bestanden, insgesamt neun Schülerinnen und Schüler verließen unsere Schule mit der erweiterten Berufsbildungsreife, 27 Schülerinnen und Schüler erhielten den mittleren Schulabschluss und 55 die Berechtigung zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe! Das entspricht 59 Prozent aller Absolventen.

Wir gratulieren allen Beteiligten und wünschen viel Erfolg bei dem weiteren schulischen oder beruflichen Werdegang.

Schulhofkonzert 2019

6.6.2019/ Gnaudschun

Das inzwischen zur Tradition gewordene “Schulhofkonzert” fand in diesem Jahr bei sehr heißen Temperaturen im Schatten unserer schönen Platanen statt.

Der Juniorchor (Leitung: O.Bohuszewicz) und der Oberstufenchor (Leitung. C. Gnaudschun) zeigten einen Querschnitt ihres Jahresprogrammes. Für den Song “When we were young” von Adele begleiteten Valentin Singer am Klavier, Polina Hujer an der Geige und Marie Westphal auf dem Cello.

Ehemaligentreffen 2019

Das Wetter spielte mit an diesem Friday for Past, die Band spielte mit heißen Rhythmen auf und die 10. hatten Leckeres vorbereitet. Viele ehemalige KollegInnen hatten sich mal wieder nach Neukölln aufgemacht, allerdings hatte sich der Termin anscheinend bei den Ex-SchülerInnen nicht so herumgesprochen. Aber in kleinerem Kreise ließ sich auch gemütlich plauschen, Erinnerungen mit Frau Richter austauschen, bei der man 6 Jahre zusammengesessen hatte, ein neues Klassenfoto mit Hund zustande zu bringen, sich mit den Schönen von damals zu umranken oder sich mit KollegInnen mal wieder auf den Stufen aufzureihen.

Frau Frenzel vermisste ihren Gingko-Baum, der inzwischen das Zeitliche gesegnet hat, und ob sich Herr Buchleither wieder zum Sommer-Tanz an der Spree im Monbijou-Park verabredet hat, wissen wir noch nicht.

So hatten alle einen geselligen Abend und auch Herr Hinrichs, unser immer freundlicher Hausmeister, war’s zufrieden und konnte seine Schule beruhigt abschließen.

“Von guten Mächten wunderbar geborgen”

„Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Dieses Lied des Theologen Dietrich Bonhoeffer, welches er im Dezember 1944, von den Nationalsozialisten inhaftiert, verfasste, eröffnete am 13. und 14. Dezember 2018 zwei Schulaufführungen, in denen 70 Jahre Schulgeschichte in einer abwechslungsreichen Revue dargeboten wurden.

Die Revue machte deutlich, wie sehr die Schulgeschichte mit der Geschichte der Stadt, der Geschichte Neuköllns verwoben ist. Lebendig wurde dies durch kurze Filmsequenzen, in denen Zeitzeugen zu Wort kamen, darunter einige Lehrerinnen und Lehrer, die schon seit vielen Jahren an der ESN unterrichten und einige, die die Schule bereits als Schüler besucht hatten. Auch der „Geist der ESN“ meldete sich zwischendurch aus dem Hintergrund, hatte stets den Durchblick und beantwortete Fragen, so dass das Publikum beim Gang durch die Geschichte nie den Roten Faden verlor.

Die ersten Szenen zeigten, unter welch schwierigen Bedingungen Unterricht in der Nachkriegszeit vom Lärm der Rosinenbomber unterbrochen stattfand, wie aber auch die Löcher in den Wänden von den Kindern kreativ genutzt wurden, um sich gegenseitig wichtige Nachrichten für die nächste Klassenarbeit zukommen zu lassen.

Dass eine Schülerin, die es wagte, 1966 mit einem Minirock in der Schule zu erscheinen und deswegen vom Unterricht suspendiert wurde, die Schule zu einem Thema in einer großen Boulevardzeitung machte, erstaunt aus heutiger Sicht und brachte das Publikum ebenso zum Schmunzeln wie eine Szene, in der sich eine Familie aus Ostdeutschland nach dem Mauerfall in der Karl-Marx-Straße wiederfand und begann den Westen zu erkunden. Mit Humor betrachtete man auch die ein oder andere Schulreform.

Dass im Laufe der Schulgeschichte bezüglich der Räume immer neue Lösungen gefunden und diese optimiert werden mussten, machte eine Szene zum JÜL-Neubau klar. Und natürlich waren auch die Räume in der Schillerpromenade und die damit verbundenen Schwierigkeiten ein Thema, das humorvoll verpackt den Wunsch nach einer dauerhaften Lösung transportierte.

Erkennbar wurde auch das musikalische Leben der ESN: Mit viel Engagement sangen der JÜL- und Juniorchor sowie die Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe und auch drei Tanzdarbietungen bereicherten das Programm und sorgten für anrührende Momente. Am Ende spielte ein Orchester, das sich aus Schülern, Eltern und Lehrern zusammensetzte, während noch einmal Bilder der Schulgeschichte „Revue passierten“. Aber nicht nur die Darsteller auf der Bühne aus den Klassen 1 bis 13 waren der Grund für das Gelingen dieses Projektes. Ohne den großen Einsatz des 12. Jahrgangs, der sich um Aufbau und Technik kümmerte, wäre ein reibungsloser Ablauf an den beiden Abenden nicht möglich gewesen. Ebenso sei das große und für die Schule charakteristische Engagement der Kolleginnen und Kollegen erwähnt. Sie machten diese Revue zu einem wunderbaren Gemeinschaftserlebnis mit 313 Mitwirkenden!

„Von guten Mächten wunderbar geborgen“ sang die Schulgemeinde am Ende des Abends feierlich und blickte zuversichtlich auf die kommenden 70 Jahre ESN.

Die U18-Wahlen an der ESN

An der ESN hat im Mai die U18-Wahl für die Europawahl 2019 stattgefunden. Teilgenommen haben der 11. und 12. Jahrgang. Das Wahlkomitee bestand aus Schülerinnen und Schülern des Politikkurses des 11. Jahrgangs von Herrn Leyers.

Vorbereitend fand in unserer Schule im April ein Projekttag statt, an dem sich die Schüler intensiv mit den Parteien und den dazugehörigen Parteiprogrammen auseinandersetzen konnten. Die Schüler haben daher sehr engagiert gewählt und es gab von ihrer Seite aus sehr positive Resonanz. Sie waren froh darüber, ihre Interessen zu aktuellen, wichtigen politischen Themen offiziell vertreten zu können.

Hier geht´s zu den Wahlergebnissen.

Künstlerische Werkstätten 2019

Vom 12. – 15. Februar 2019 fanden die Künstlerischen Werkstätten der Neuköllner Schulen statt, an der sich die ESN mit einer Neuigkeit beteiligte: So haben erstmals Schüler einer 6. Klasse gemeinsam mit Schülern aus den 7. und 8. Klassen in einer Werkstatt gearbeitet.

Das diesjährige Motto lautete „BLAU“ und so machten sich die Schüler daran „Wundersam blaue Wesen“ zu bauen: Sie zeichneten, collagierten und übermalten ihre ersten Ideen, um dann ein Wesen aus Luftballons, Draht, Bast, Transparentpapier, Federn und ganz viel Kleister zu bauen.

Bei der Ausstellungseröffnung im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt flogen sie nun über unseren Köpfen hinweg und erregten dabei viel Aufmerksamkeit.

(Jansen)

Deckel drauf

Kann man etwas dafür, dass man in Deutschland oder dem Kongo geboren wurde? Diese Frage stellte sich die Klasse 9d der ESN im Politikunterricht und kam zu dem Ergebnis,dass es totaler Zufall ist und niemand beeinflussen kann,wo er/sie zur Welt kommt.
In Deutschland erhält man kostenlose Impfungen gegen die Krankheit Kinderlähmung,im Kongo und vielen anderen Entwicklungs-und Schwellenländern ist dies nicht der Fall.
Nachdem die Sammelbegeisterung der Klasse 9d bereits mehrere Tausend Deckel für das Projekt „Deckel drauf“ (das vom Rotary-Club unterstützt wird) zum Ergebnis hatte,wurde die Aktion auf die ganze Schule ausgeweitet: Deckel von PET-Flaschen und Milchtüten werden gesammelt und bei der Abgabe von 500 Deckeln wird eine Impfung gegen Polio finanziert.
Unser Hausmeister und gute Seele der Schule,Herr Hinrichs,rechnete mit einem großen Karton an Deckeln. Was nach 3 Wochen am Abgabetag vor seiner Tür landete,brach alle Rekorde: Insgesamt wurden über 100 000 (ja,Einhunderttausend) Deckel gesammelt.
Dank der Unterstützung von Herrn Guillot kamen 210 Kilogramm Deckel heil an der berlinweiten Sammelstelle an und die ESN ermöglichte damit 210 Impfungen für ein Leben ohne Kinderlähmung. Vielen Dank an alle fleißigen Sammler! Der größte Dank gebührt unseren „Siegerklassen“ 5b und 9d,die zusammen über 40 000 Deckel beitrugen.

Festgottesdienst

Am 21.11.2018 feierte die Schulgemeinde ihre Gründung vor 70 Jahren. In einem Festgottesdienst, an dem sich Schülerinnen und Schüler aus allen Stufen beteiligten, wurde die Entwicklung der Schule in den letzten 70 Jahren betrachtet. Die Predigt hielt die Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein.

Im Anschluss fand ein Empfang statt. Dort wurden Grußworte des Vorstandsvorsitzenden der Schulstiftung, Herrn Frank Olie und des stellvertretenden Bezirksbürgermeisters von Neukölln, Herrn Falko Liecke, gesprochen. Die Glückwünsche des Kirchenkreises überbrachte der Superintendent des Kirchenkreises Neukölln, Pfarrer Dr. Christian Nottmeier.

Die Rede des Schulleiters der Evangelischen Schule Neukölln anlässlich des der Gründung der Schule vor 70 Jahren:

„Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülervertreterinnen und -vertreter.

Ich freue mich sehr, dass wir soeben gemeinsam den Festgottesdienst gefeiert haben.

Ich denke, dass die große Vielfalt unserer Schule und die engagierte Schulgemeinde in diesem Gottesdienst spürbar waren.

Unsere Schule liegt in einem Bezirk, der mit seinen sozialen Problemen ein sehr negatives Image hat. Viele Menschen stellen sich aber diesen Problemen entgegen und versuchen eine Verbesserung der Lebensumstände zu erreichen, sodass sich Neukölln inzwischen zu einem attraktiven Szenebezirk entwickelt hat.

Viele von diesen Menschen, die Neukölln voranbringen, sind hier versammelt.

1948 wurde unsere Schule gegründet. Drei Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur, ein Jahr vor der Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Während viele um ihr Überleben kämpften, es war in Berlin die Zeit der Berlin-Blockade, wurden evangelische Schulen gegründet.

Die evangelische Kirche, die sich zum Teil nicht gegen die Barbarei der Nazis gewandte hatte, erkannte, dass sie sich verstärkt für die friedliche Entwicklung unserer Gesellschaft engagieren muss.

Sie bezog sich dabei auf Menschen, wie den Theologen Dietrich Bonhoeffer, der sich in der Zeit der NS-Diktatur gegen das Unrecht wandte.

Die Kirche muss handeln, um die Ungerechtigkeit abzuwenden. Zu diesem Handeln gehört gesellschaftliches Engagement, z. B. für Obdachlose, wie hier in der Passionskirche, für Arme, wie bei der Speisung von Laib und Seele sowie die Konfirmandenarbeit in der Martin-Luther-Gemeinde, in Kindergärten, wie z. B. dem in der Genezareth-Gemeinde oder der Rixdorfer Gemeinde und wie an unserer Schule, der Evangelischen Schule Neukölln.

Diese Gründungsgeschichte ist das Narrativ der fünf Schulen, die 1948 in Charlottenburg, Frohnau, Spandau, Steglitz und Neukölln gegründet wurden.

Es setzte sich fort in den Neugründungen von evangelischen Schulen im Ostteil Berlins und in Brandenburg nach 1989.

Die evangelischen Schulen zeigen die Mitverantwortung der evangelischen Kirche für ihre Verantwortung für ein demokratisches Schulwesen.

Unsere Schule ist geprägt von einem vielfältigen Schulleben, das von engagierten Kolleginnen und Kollegen und einer engagierten Elternschaft getragen wird.

Der Unterricht wird durch viele Projekte ergänzt. Ein Teil dieser Projekte ist für uns möglich, weil wir Kooperationspartner haben, die uns unterstützen und der Schule neue Impulse geben. Viele der Kooperationspartner sind heute hier anwesend und wir haben Sie eingeladen, um uns bei Ihnen für Ihre Unterstützung zu bedanken.

Wir sind mit den umliegenden Gemeinden vernetzt und erfahren immer wieder viel Unterstützung. Gleiches gilt für die bezirklichen Institutionen, mit denen wir vertrauensvoll zusammenarbeiten. Vielen Dank dafür.

Dank dieses regen Schullebens und Ihrer Unterstützung sind wir eine friedvolle und erfolgreiche Schule, an der in der Regel alle Schülerinnen und Schüler einen Abschluss erhalten und die berlinweit für gute Abschlüsse steht.

Wir wollen uns weiterentwickeln. Wir träumen von einer Erweiterung der Schule zu einer vierzügigen Grundschule und einer vierzügigen Oberstufe, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Dafür benötigen wir auch Ihre Unterstützung. Deshalb – bleiben Sie uns gewogen, unterstützen Sie uns, sodass wir weiterhin ein Leuchtturm in der Bildungslandschaft Neuköllns sein können.“

 

Die Schöpfungsgeschichte in Minecraft

Wir hatten die Möglichkeit, an einem tollen Minecraft-Projekt teilzunehmen! Durchgeführt wurde das Projekt von der Berliner Bibelgesellschaft http://www.canstein-berlin.de/ .

Inhaltlich ging es um das Thema „Gottes Schöpfung“, weil wir uns im Religionsunterricht mit der Schöpfungsgeschichte und dem Erhalt der Schöpfung befasst haben.

Während des Projektes haben wir dann einen Film über die Schöpfung mit Hilfe von Minecraft produziert: Am ersten Tag entwickelten wir zu jedem Tag der Schöpfungsgeschichte ein Storyboard. In einem zweiten Schritt bauten wir die einzelnen Szenen in Minecraft nach, die dann von den Projektleitern zusammengeschnitten und mit Musik, die wir ausgewählt hatten, unterlegt wurden. Entstanden ist am Ende ein toller Film, den ihr auf You Tube findet. Gebt einfach: „DieSchöpfung – Die Bibel in Minecraft“ (Bibelkabinett) ein.

Viel Spaß!

Mina und Ava, Klasse 5B