Neukölln macht Schule

Im Dezember 2017 fragte das Museum Neukölln an, ob die ESN bereit sei, bei der Vorbereitung einer Ausstellung zum Thema „Neukölln macht Schule 1968 – 2018“ mitzuwirken. Frau Peters und weitere Kolleginnen und Kollegen erinnerten sich in mehreren Interviews. Die größte Veränderung der ESN fand im Jahr 1975 statt, als aus den Haupt- und Realschulklassen eine dreizügige Gesamtschule wurde – die einzige evangelische Gesamtschule bundesweit. Diese Umwandlung erfolgte zügig und mit viel Engagement durch das Kollegium. Die Komplettierung durch die gymnasiale Oberstufe, die bereits in den 70-er Jahren geplant war, scheiterte immer wieder am Geld.

Weder der Senat noch die Kirche stellten uns die finanziellen Mittel für die Erweiterung zur Verfügung. Erst nach über 30 Jahren durften die Schülerinnen und Schüler der ESN endlich an ihrer Schule das Abitur ablegen. In der Ausstellung des Museums ist die ESN zusammen mit einigen anderen Schulen aus dem Bezirk vertreten. Dort ist auch das Begleitbuch erhältlich. Vielleicht einfach mal das Museum Neukölln im Gutshof Britz besuchen? Die Ausstellung ist noch bis Dezember 2018 geöffnet. Anlässlich des 70. Geburtstages unserer Schule wird ein Buch zur Geschichte der ESN erscheinen.

Großes Wiedersehen und kleine Freuden

 

Das Ehemaligentreffen 2018

Am Freitag, den 1. Juni fand in der ESN ein weiteres Ehemaligentreffen statt: Schülerinnen, die längst das Studium kennenlernen, Lehrer, die den Ruhestand genießen, kamen zusammen. “Mensch, wie schön, Sie zu sehen!” Aber auch stilles Grübeln, wie denn dieser Schüler nochmals hieß… Das verdammte, aber doch eigentlich stets geschulte Namensgedächnis! Einige Alt-Schüler hatten sogar Plakate geschrieben, um Jahrgangskollegen wiederzufinden oder um auf geliebte oder gehasste Lehrer zu stoßen. Junge Kollegen trafen alte Kolleginnen, auch an die Geschichte der ESN konnte in Gesprächen erinnert werden. Gute Zeiten – schlechte Zeiten: Vergleiche anzustellen ist manchmal hilfreich.

Die ESN war immer auch der Ort freier Kommunikation, Kollegialität und spontaner Ereignisse. So soll es bleiben. Es war ein schöner verbindender Abend, für den in alter Tradition der 10. Jahrgang der ESN gesorgt hatte: mit Würstchen, Getränken und einer behaglichen Bierzeltbankatmosphäre. Unterbrechung des profanen Alltags: Der Lernort wurde zum kleinen Festplatz. Das ein oder andere Fläschchen Wein, das geöffnet werden konnte, passte dann auch in das schöne Gesamtbild.

 

Raben an der Orgel

Die Rabenklasse wollte die Orgel der Martin-Luther-Kirche einmal näher kennen lernen.

Mit der Organistin Felicitas Eickelberg erlebten die Kinder eine aufregende Stunde an der Königin der Instrumente. Herzlichen Dank!

Zu Besuch auf der Didacta Bildungsmesse in Hannover

Das gesamte Kollegium der Ev. Schule Neukölln informierte sich über die neuesten Entwicklungen auf der größten Bildungmesse in Europa.

Interessante Vorträge gab es zum kreidefreien, heutzutage digitalen Klassenzimmer.

Wie bereiten wir unsere Schüler und Schülerinnen auf die digitale Welt vor?Welche Konzepte und Instrumente gibt es, damit die Lehr- und Lernprozesse in der digitalen Welt vorangebracht werden können?

“Neue Technologien verbessern die Bildungsqualität nicht automatisch. Die Bildung in der digitalen Welt gelingt nur, wenn die Technik der Pädagogik folgt.“ (Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis, Präsident des Didacta Verbandes der Bildungswirtschaft).

Neuheiten und Trends in den analogen und digitalen Medienangeboten interessierten uns besonders, da die Schulbuchverlage hierfür ständig didaktisch passgenaue Lerninhalte und Lernlösungen anbieten. Qualitätsgesicherte Bildungsmedien fördern damit alle Schülerinnen und Schüler in ihrer Schullaufbahn und tragen zum individuellen Bildungserfolg bei.

Ein gemeinsames Essen rundete unseren Besuch in Hannover ab.

Neuköllner Künstlerische Werkstätten 2018 zum Thema „Fernweh“

Art Mapping

Vier Tage lang sind SchülerInnen aus der Sek. I zu fernen Orten Ihrer Träume gereist.

Durch schriftliche und visuelle Mind Maps haben sie herausgefunden, von welchen Ländern sie besonders fasziniert sind und haben dann nach ganz individuellen Ausdrucksformen für ihr Fernweh gesucht.

Sie haben sich von Reisetagebüchern, Landkarten, Postkarten, Reiseführern, aber auch von Künstlern wie Hannah Höch und Ihren Collagen, inspirieren lassen. So wurde eindrucksvoll und konzentriert mit verschiedensten Materialien experimentiert und dann schließlich kombiniert.

Es sind wunderbare Landkarten entstanden, die die persönliche Ausdrucksweise der SchülerInnen widerspiegeln.

 

Besuch vom Rotary-Club

Am 15.2. haben Mitglieder des Rotary-Club Berlin-Gendarmenmarkt die ESN besucht. Nach einem informativen Gespräch mit Mitgliedern der Schulleitung fand ein Rundgang durch das Schulgebäude statt.

Der Rotary-Club unterstützt die ESN beim Erwerb verschiedener Unterrichtsmaterialien, wir z.B. reformpädagogischer Arbeitsmaterialien nach Maria Montessori oder zwei Experimentierboxen, die im Rahmen des Rotary Kindertages 2017 gesponsert wurden. Ein herzliches Dankeschön für diesen Förderbeitrag!

El Intercambio Español – Alemán

Wir – der Spanischkurs für Fortgeschrittene aus dem 9. Jahrgang – machen zur Zeit einen Austausch in Kooperation mit der I.E.S. José Saramago in Arganda del Rey bei Madrid. Vom 26. Januar bis 1. Februar 2018 besuchten wir unsere spanischen Austauschschüler in ihrer Heimat.

Ein Bestandteil der Reise waren die Ausflüge nach Alcalá und Madrid. In Alcalá, einer Nachbarstadt Madrids, besuchten wir die alte Universität, ein altes Theater und das nachgebaute Geburtshaus von Cervantes, der vergleichbar mit Shakespeare ist. In Madrid liefen wir uns die Füße wund, denn wir besichtigten weit auseinander liegende Sehenswürdigkeiten, wie unter anderem die Gemäldegalerie (Museo del Prado) und die schöne Altstadt Madrids sowie den königlichen Palast.

Für zwei ein halb Tage bekamen wir außerdem einen Einblick in die spanische Schule. Dort stellten wir Unterschiede zum deutschen Unterricht fest, wie zum Beispiel die Ansprache der Lehrer – sie wurden von Schülern mit „profe“ (Lehrer) angesprochen oder die Pausen- und Stundeneinteilung. Eine Stunde ging 50 Minuten, zum Raumwechsel hatten die Schüler fünf Minuten Zeit. Es gibt außerdem nur eine große Pause („el recreo“) von 30 Minuten am Tag.

Die Gastfamilien haben uns mit offenen Armen empfangen und sich fürsorglich um uns gekümmert, wofür wir sehr dankbar sind. Das spanische Essen war abwechslungsreich und anders als das, was wir in Deutschland so essen.

Um die Kultur der Spanier kennen und verstehen zu lernen, war der Austausch sehr hilfreich. Aber auch ein paar Vokabeln konnten wir mitnehmen.

Lia-Ayleen Scholz 9b / Tabea Dobhardt 9d