„Denn die Freude, die wir geben…“

…kehrte auch am 19. Dezember 2017 wieder in unsere eigenen Herzen zurück.
Auf der kardiologischen Station des Auguste-Viktoria-Krankenhauses in Schöneberg sangen die Schülerinnen und Schüler des SEK I – Chors begeistert und harmonisch unter der musikalisch beeindruckenden Leitung von Herrn Bohusczewicz am Keyboard alte und neue Weihnachtslieder.

Basar im Dezember 2017

Verbesserte Ausstattung der ESN

Mit finanzieller Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Zukunftsinitiative Stadtteil II (ZIS II), konnte die Evangelische Schulstiftung in der EKBO die räumliche Ausstattung der Evangelischen Schule Neukölln erheblich verbessern und den Schulhof attraktiver gestalten.

Die Evangelische Schule Neukölln (ESN) ist eine nachgefragte Schule im Quartier Flughafenstraße. Gegenwärtig besuchen ca. 850 Schüler*innen die ESN. Durch steigende Nachfrage nach ganztägiger Betreuung unter dem Vorzeichen unzureichender räumlicher Ausstattung bestand Handlungsbedarf.

Zur Optimierung der vorhandenen Räumlichkeiten der Evangelischen Schule Neukölln wurden in den Fluren des Hauptgebäudes, im Gebäude für das Jahrgangsübergreifende Lernen (JüL) und auf dem Schulhof Bereiche aufgewertet, um zusätzliche und attraktive Aufenthalts- und Lernbereiche für Schüler*innen zu schaffen.

Amir – Die Geschichte eines Geflüchteten

Letzte Woche nahm die 8d an einem Projekt zum Thema Flüchtlinge teil. Dort ging es um die Geschichte eines jungen Geflüchteten, der sich mit sechzehn Jahren vom Iran auf den gefährlichen Weg nach Deutschland machte.
Die Geschichte von Amir (so heißt der Geflüchtete) verarbeitete die Klasse 8d mit zwei verschiedenen Methoden: Mit Theater und mit Musik.
Am ersten Tag informierte sich die Klasse über Afghanistan. Das Land, aus dem Amir kommt, aus dem er aber schon mit zwei Jahren mit seiner Familie geflohen ist.
Am folgenden Tag probierten die Kinder die beiden Methoden aus und präsentierten sie sich gegenseitig. So hatte es sich die Musikgruppe beispielsweise zur Aufgabe gemacht, die Flucht vom Iran nach Europa zu präsentieren, während die Theatergruppe die Szene nachstellte, in der Amir erfuhr, dass sein Vater auf dem Weg zurück nach Afghanistan vermutlich entführt wurde.
Jetzt werden Sie sich sicher fragen: Hä? Warum fährt sein Vater wieder zurück nach Afghanistan, wenn sie erst von dort geflohen sind?
Nachdem Amir und seine Familie von dort nach Iran geflohen waren, brauchten sie erstmal eine Aufenthaltsgenehmigung. Diese kostete erstmal nicht viel, doch natürlich war sie nicht ewig gültig und wenn man es verlängern wollte, musste man eine riesige Summe bezahlen.
Auf einer Reise nach Qom (heilige Stadt der Schiiten im Iran) ging dieses Papier schließlich verloren.
Da Amirs Familie nicht genug Geld hatte, lebten sie nun ohne Aufenthaltsgenehmigung. Sein Vater musste illegal arbeiten und Amir ging illegal zur Schule.

Unsere Projektwoche

Alle Schüler und Schülerinnen der Klassen 1-6 hatten vom 20.11-24.11.17 eine Projektwoche zum Thema „Kinder einer Welt“. Was dort so passierte, wollen wir ihnen nun aus unserer Sicht erzählen. Viel Spaß beim lesen!

Es gab 10 Verschiedene Projekte:

  1. Emma und die Schokolade
  2. Klimadetektive unterwegs
  1. Kinderrechte
  2. Indien
  3. Spanien
  4. Japan
  5. Inuit
  6. Häuser aus anderen Ländern
  7. Kinderspiele und Bastelideen aus anderen Ländern
  8. Weihnachtslieder