„Quo vadis, Europa?“

Europa hinterfragt sich gerade selbst: Wie geht der Kontinent mit den anstehenden Herausforderungen um und wie sieht seine Zukunft aus? Der PW-Leistungskurs widmete sich genau dieser Frage und reiste dafür an die Außengrenzen der Union nach Andalusien/Spanien. Der Laie mag sich die Frage stellen: Warum Andalusien? Die Antwort ist recht simpel: Einerseits lässt sich die aktuelle Außen- und Sicherheitspolitik an einem Ort besonders gut diskutieren, der zum Auffangbecken für Schutzsuchende vom afrikanischen Kontinent geworden ist. Andererseits existiert mit der maurischen Zeit von 711-1492 ein historisches Beispiel dafür, dass ein friedliches Zusammenleben verschiedener Kulturen möglich ist.

 

Venedigfahrt mit dem Kunst LK

Oberstufenfahrt mit dem Leistungskurs Kunst nach Venedig

Text: von allen Schüler des Leistungskurses, Fotos: Sabine Struve/Jan Sobottka

Der Donnerstag war für uns der Lieblingstag der Kurswoche. Morgens haben wir uns alle nach dem Frühstück getroffen, um uns ein schönes Plätzchen zum Aquarellieren zu suchen. Nachdem dann nun fast alle mit ihrem Bild fertig waren, war es auch schon ca. 12:00 Uhr und wir wurden in unsere „Freizeit“ entlassen. Das schöne am Tag war dann der Abend. Wir hatten uns alles zusammen zum Essen verabredet und sind in eine Pizzeria gegangen. Dort konnten wir uns darüber austauschen, was uns bis bislang am meisten gefallen hat. Nachdem dem gemeinsamen Essen sind wir noch etwas spazieren gegangen.

Zusammen sind wir über eine große Brücke (die „Ponte dell’Accademia“) in den südlichen  Stadtteil Dorsoduro* gelaufen. Dort haben wir uns ans Wasser hingesetzt, was zu trinken bestellt und uns unterhalten. Als es doch nun etwas spät wurde, sind wir dann auch wieder in unsere Unterkunft gelaufen und schlafen gegangen.

Am Freitag den 31.08.2018 sind wir nach dem Frühstück mit dem Leistungskurs in den zweiten Ausstellungsteil der Biennale gegangen. Dort drehte sich wie in den „Giardini“ alles um Architektur. Wir sind zunächst als Gruppe durch die Ausstellung gelaufen und konnten uns danach aber auch noch alleine umschauen. Das „Arsenale“, so heißt dieses Ausstellungsgelände, ist eine ehemalige Schiffswerft mit Hallen aus dem 16. Jahrhundert. Das Gelände war früher militärisches Sperrgebiet. Das Thema „Free Space“ setzte sich hier in den langen Ausstellungshallen fort, zeigte sich aber ebenfalls sehr abwechslungsreich.
Gegen Mittag gingen wir durch den inzwischen eingesetzten Regen zu unserem Hostel zurück, wo wir dann ca. eine Stunde Freizeit hatten. Nach der Mittagspause checkten wir aus und machten uns auf den Weg zur Bootsanlegestelle von wo uns das Boot zum Flughafen brachte. Dort angekommen mussten wir noch ungefähr zwei Stunden warten. Aber das Warten verlief rasch und wir kamen gut in Berlin-Schönefeld an. Damit war unsere kleine Reise leider beendet

*Dorso duro bedeutet harter Rücken und weist auf den Umstand hin, dass es sich um festen, teilweise felsigen Untergrund handelte, auf dem der Stadtteil errichtet worden ist (wikip.)

Büchershow im 9. Jahrgang

„Tolles Buch!“ hieß es am Ende der Projektwoche des 9. Jahrgangs. Der gesamte Jahrgang hatte sich für eine Büchershow im Musikraum versammelt. Die Literaturvermittlerin Tina Kemnitz stellte uns mitreißend und witzig sechs aktuelle Jugendbücher vor – mal in szenischer Lesung, mal in kunstvoller Zusammenfassung. Am Ende durften die Schülerinnen und Schüler abstimmen, welches ihre Favoriten sind.

Neuer ESN-Sommerhonig

Am 30. Juni hat die Bienen-AG Honig geerntet und aus den Waben geschleudert. Wegen des heißen und trockenen Wetters sind die verschiedenen Linden-Arten in diesem Jahr ungewöhnlich früh verblüht, so dass wir drei Wochen eher als sonst ernten konnten. Der Geschmack ist in diesem Jahr auch deutlich weniger vom Lindennektar geprägt. Um herauszufinden, welche Nektarsorten die Bienen eingetragen haben, haben wir eine Probe im Honiglabor des Länderinstitus für Bienenkunde in Hohen Neuendorf untersuchen lassen. Und tatsächlich war der Linden-Anteil gering. Insgesamt ähnelt der Honig eher einem Götterbaumhonig als einem Lindenhonig.