Besuch von Bill Pelke

Besuch von Bill Pelke am 13. November  in den 11. Klassen

Todesstrafe – für uns befremdlich, in den meisten Staaten der USA und vielen Ländern der Erde heute noch üblich. Mutige Menschen wie Bill Pelke kämpfen dafür, dass die Todesstrafe in aller Welt abgeschafft wird. Pelkes Großmutter war 1985 von einem 15jährigen Mädchen, Paula Cooper, überfallen und erstochen worden. Sie war das jüngste, jemals in den USA zum Tode verurteilte Mädchen. Bill Pelke besuchte sie im Todestrakt und versöhnte sich mit ihr.

Neue Impulse durch Erasmus

Im Rahmen des Erasmus+-Programms reisten  15 Lehrer/innen der Evangelischen Schule Neukölln in diesem Jahr nach Spanien, England oder nach Irland.

Hier ein Bericht aus Spanien:

Die beiden Lehrerinnen L. Scheffel und A. Weber flogen nach Granada.  Vormittags besuchten sie in einer Sprachschule Didaktik- und Sprachkurse, tauschten sich dort mit Lehrer/innen anderer Länder aus und knüpften neue Kontakte, anschließend erkundeten sie die Stadt und Kultur. Ein Besuch der Alhambra, des Hammams und des Nationalparks Sierra Nevada durften genauso wenig fehlen wie das typische Frühstück „Chocolate con Churros“.

Hier ein Bericht aus England

Die Lehrerinnen  A. Jülicher, A. Kolokewitzsch und D. Steinke besuchten einen Professional-Development-Kurs für Englischlehrer an der Lake School of English in Oxford. Thema des Kurses war: „Creative Teaching in the Secondary and Adult English Language classroom“. Die sehr kompetente Dozentin schaffte es, unterschiedliche Themenbereiche methodisch so zu verpacken, dass selbst trockene Sachtexte, Aussprachübungen oder Grammatikaufgaben spannend und lustig wurden. Die Lerngruppe bestand aus 12 Englischlehrerinnen und –lehrern aus Tschechien, Polen, Spanien, Italien und Deutschland.

Autor Michael Wildenhain in der ESN

Anlässlich des bundesweiten Vorlesetags am 17.11.2017 kam der renommierte Berliner Autor Michael Wildenhain auf Einladung des Wahlpflichtkurses Literatur des 10. Jahrgangs in die ESN. Er las aus seinem Jugendbuch „Mit heißem Herz“, gewährte Einblick in die Arbeit eines Autors und gab Auskunft über seinen Werdegang als Schriftsteller.

Gedenkfeier für die NS-Zwangsarbeiter 2017

„Im traurigen Monat November war’s“, da versammelten sich wieder die Vertreter der Berliner Kirchengemeinden auf den Friedhöfen an der Hermannstr., um an die beschämende Geschichte des Zwangsarbeiterlagers der Evangelischen Kirche zu erinnern, die dort im 2. Weltkrieg überwiegend junge Kriegsgefangene unter erbärmlichen Verhältnissen zur Friedhofsarbeit zwangen. Unter der Leitung von Frau Superintendentin Ulrike Trautwein gestaltete der Verein zur Erhaltung der Gedenkstätte zusammen mit dem Leistungskurs Religion der ESN von Frau Naasner eine eindringliche Feierstunde, an der auch der Senator für Kultur und Europa, Klaus Lederer, teilnahm und in einer kenntnisreichen Rede die wichtige Rolle der Gedenkstättenarbeit betonte und die Arbeit der Schülerinnen und Schüler der ESN hervorhob. Gerade angesichts der zunehmenden Relativierung der deutschen Schuld am 2. Weltkrieg durch die jetzt auch im Parlament vertretenen rechten Parteien sei es dringend notwendig, die Kenntnisse über die Verbrechen im 2. Weltkrieg weiterzugeben.

Resist Populists – du bist gefragt!

Unter diesem Motto hatte die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste zum 79. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9.November Jugendliche aus vielen Nationen zu einem Treffen in die Martin Luther-Gemeinde eingeladen. Auch die 10. Klassen duften dabei sein. Wir wurden nett empfangen und nach einem kleinen Imbiss gab es eine Ausstellungseröffnung, in der es um Juden aus verschiedenen europäischen Ländern ging, die die Zeit des Nationalsozialismus erlebt bzw. überlebt haben – passend zu unserer Projektwoche zum gleichen Thema.

Eine ganz normale Biostunde in der 7a

Drei „Professorinnen“ berichten von ihrer Exkursion aus der nordischen Tundra…

 

Renovierungsaktion im JüL-Gebäude

Am 13. Und 14. Oktober fand eine Renovierungsaktion im JüL-Gebäude statt. Die Flure im ersten und zweiten Stock, die nach einer achtjährigen intensiven Nutzung nicht mehr ansehnlich waren, erhielten einen neuen hellen Anstrich.

Dank des großen Arbeitseinsatzes zahlreicher überaus engagierter Eltern, ohne die die gesamte Renovierung nicht möglich gewesen wäre, konnten neben den Fluren auch noch zwei Toiletten einen neuen Farbanstrich erhalten.

Projektwoche „Soziales Lernen“ in der Juniorstufe

Wo Menschen auf engem Raum zusammen leben und zusammen lernen, da entstehen selbstverständlich Konflikte – ob zu Hause, in der Schule, im Sportverein oder in Parks und auf Spielplätzen, überall.

Motiviert durch die Erfahrungen in einem Erasmus-Workshop in Irland im Sommer 2017 wurde die Methode des Forumtheaters nach dem brasilianischen Theatermacher Augusto Boal angewendet, um eben solche Konflikte zu bearbeiten.

In der Projektwoche der Klasse 5b haben die Schülerinnen und Schüler Situationen zusammengetragen, einander erzählt und ausgewählt, die sie in kurzen, improvisierten Theaterstücken dargestellt haben.

Der Fokus lag auf Ungerechtigkeiten, die einem Menschen widerfahren können. Es gab eine Szene auf dem Spielplatz, in der einem Jungen ein unattraktives Angebot gemacht wird, seinen neuen Fußball gegen einen alten Basketball auszutauschen. Eine andere Situation spielte auf dem Fußballplatz. Hier sollte ein Kind ausgeschlossen werden, weil er eindeutig besser Tore schießen konnte als die beiden anderen Kinder. In einem Kindergarten wurde einem Kind, das unabsichtlich ein anderes Kind verletzt hatte, verweigert, den Fehler wieder gut zu machen. Schließlich sahen wir eine dramatische Szene, in der ein Schüler immer wieder von zwei Kindern geärgert wurde.

Der Höhepunkt der Woche bestand am Freitag darin, sich gegenseitig die Stücke vorzuführen. Die Zuschauer nahmen hier eine ganz besondere Rolle ein. Sie konnten, nachdem sie sich mit der Situation vertraut gemacht hatten, nach der Methode des Forumtheaters in den Verlauf der Situation eingreifen und die Verhaltensweisen des Protagonisten, also dessen, der der Leidtragende der Situation war, eingreifen, um die Lage zu verbessern.

Davon machten die sogenannten spect-actors redlich Gebrauch und erstaunten die Spielleiter mit ihren vielseitigen, konstruktiven und witzigen Lösungsideen.

Ziel ist es, diese Arbeit im Lauf der nächsten Schuljahre auszubauen, um die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, sich in schwierigen Situationen nicht hilflos zu fühlen, sondern den Mut zu haben, durch das eigene Verhalten Lösungen herbeizuführen.

Anna van der Linden und Anke Travers

Kursfahrt nach Wien September 2017

In diesem Jahr unternahm der Ensemblekurs des 12. Jahrgangs zusammen mit Herrn Bohuszewicz und der Leitung von Frau Gnaudschun und eine Musikfahrt nach Wien. Wir erlebten ein buntes musik-historisches Programm: besichtigten den Stephansdom, eine Beethovenwohnung, das Schloss Schönbrunn, die Wiener Hofreitschule und die herrliche Innenstadt. Anhand von selbst vorbereiteten Referaten haben alle TeilnehmerInnen sehr viel über Wien gelernt.