Weihnachtsgottesdienst 2015

Der diesjährige Weihnachtsgottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche stand unter dem Motto: Sich auf den Weg machen. Dabei ging es darum, dass man einen Orientierungspunkt braucht wie den Stern über Bethlehem, um den Weg zu finden.

In dem Spiel der 5b, in der Predigt von der Superintendentin, Frau Kennert, in den Überlegungen der 10.Klassen und auch in der Chormusik wurde  dieses Motto auf vielfältige Weise abwechslungsreich dargestellt. Die Kollekte ging an die Obdachlosenarbeit der Gast-Gemeinde.
Nun geht es in die wohl verdienten, leider aber nur kurzen Weihnachtsferien!

Gedenken an Zwangsarbeiter

Vor 70 Jahren: Befreiung der NS-Zwangsarbeiter auf den Berliner Friedhöfen
Wie jedes Jahr gestaltete der LK-Religion die Gedenkfeier am Volkstrauertag für die Zwangsarbeiter auf dem Neuköllner Thomas-Friedhof an der Hermannstraße gemeinsam mit dem Verein zum Erhalt der Gedenkstätte für das NS-Zwangsarbeiterlager Berliner Kirchengemeinden e.V..
Diesmal regnete es in Strömen. So war es erfreulich, dass inzwischen der kleine Info-Pavillon (gegenüber vom Ampelübergang) zur Verfügung stand, in dem die Gedenkfeier stattfinden konnte.
Die Beauftragte der EKBO für Erinnerungskultur, Frau Pfarrerin Gardei, brachte die Befreiung des Lagers mit dem Auszug des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten in Verbindung und betonte, dass jeder Neuanfang mit großen Schwierigkeiten verbunden sei.

Unsere Schüler berichteten von der Befreiung des Lagers 1945 durch die Rote Armee. Bemerkenswert war und ist, wie die drei vorgestellten damaligen jungen Arbeiter vom Friedhof nun als Soldaten der Besatzungsmacht keine Rache an den ihnen gegenüberstehenden Deutschen übten.
Verschiedene Berliner Gemeinden legten Blumen und Gedenksteine auf der Erinnerungstafel nieder, die sie am Schluss als “Steine des Anstoßes” wieder in ihre Kirchen mitnahmen.
Frau Naasner gedachte des Zwangsarbeiters Wassilij Mijutin, den sie mit ihrem LK Religion 2006 in der Ost-Ukraine besucht hatte, wo heute wieder Krieg herrscht.
15.11.2015 L. Nareyek

 

Mensch, ärgere dich nicht!

ANDACHT. Montag, 28.September 2015. Heute kam unsere Generalsuperintendentin Frau Trautwein zu Besuch. Der LK Religion hatte die Andacht vorbereitet. Die musikalische Begleitung übernahm das Chorensemble der Oberstufe.

Unser Thema: Ein altes Gesellschaftsspiel neu interpretiert. „Mensch ärgere dich nicht!“ Gemeinsam haben wir darüber nachgedacht, wie das im Alltag geht. Konflikte als Thema für Christen? Sollen wir denn nicht immer friedlich und geduldig sein? Nein, herunterschlucken, unehrlich werden und verdrängen ist keine Lösung! Dass es Konflikte gibt und man als ChristIn an denen nicht vorbeikommt, ist auch klar. „Aber ich finde schon, dass …“

Auf die Andacht folgte eine Gesprächsrunde. Sie mündete in die pragmatische Frage, was die Evangelische Kirche (EKBO) zur Unterstützung der Flüchtlinge unternimmt und wie wir als ESN dabei helfen können. Von einer Kirche, die speziell für die Neuankömmlinge eingerichtet worden ist (Bericht von Frau Trautwein) bis hin zum Plan, an unserer Schule eine AG zur Flüchtlingshilfe einzurichten, wurde über vieles gesprochen und noch mehr geplant. Schön, dass Glaube auch ganz praktisch sein kann, denn: „Was ihr einem dieser Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25)

 

 

Reformationstag 2013

Reformationsgottesdienst 2013 in der Passionskirche in Berlin Kreuzberg mit freundlicher Unterstützung der ARD in Szene gesetzt und im ganzen Land ausgestrahlt.

In diesem Jahr fand unser Reformationsgottesdienst am 31. Oktober zum ersten Mal in der Passionskirche in Kreuzberg statt. Das Besondere: Unser Gottesdienst wurde von der ARD live im Fernsehen übertragen. Ein beeindruckendes Zeugnis des Engagements unserer Kolleginnen und Kollegen der Fächer Religion und Musik und einer großen Zahl begeistert mitwirkender Schülerinnen und Schüler unserer Schule. Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein machte das Lied Martin Luthers “Ein feste Burg ist unser Gott”zum Thema ihrer Predigt. Moderne Variationen dieses alten Kirchenliedes bot der Saxofonist Friedemann Graef mit seiner Band, unterstützt vom Chor der ESN.

Mit einem enormen technischen Aufwand wurde die Fernsehübertragung bereits auf der Generalprobe am Vortag vorbereitet. Der Chor auf der Empore unter der Leitung von Frau Gnaudschun war kaum zu sehen. Dessen ungeachtet hatte die Darbietung Gänsehautpotential. Grundschülerinnen führten ein selbst getextetes Mini-Musical, bei dem es um Mobbing ging, aus dem Schulalltag auf. Leider passte nicht die ganze Schülerschaft in die Kirche hinein, so dass die Klassen 5-7 gemeinsam die Live-Übertragung in der Aula verfolgten. Wir danken allen Mitwirkenden für ihren Beitrag zu diesem beeindruckenden Gottesdienst.